Softwarekonferenz für parallele
und hochperformante Programmierung
Heidelberg, Print Media Academy, 19.–22. Februar 2019

// Multicore-Programmierung in der täglichen Praxis

Die parallele Programmierung hat sich in den letzten Jahren durch Einführung abstrakter Konzepte deutlich vereinfacht. Dadurch kann sie nun auch in der täglichen Praxis leichter eingesetzt werden. Dreh- und Angelpunkt sind hierbei meist Daten- und Task-Parallelität.

Im Vortrag wird gezeigt, wie sich bei einer Java-Anwendung durch Parallelisierung die Laufzeit verbessern und die Reaktionsfähigkeit erhöht lässt.

Ausgehend von einer "Single-threaded"-Version werden Code-Konstellationen identifiziert, bei denen durch eine einfache Refaktorierung Daten- bzw. Task-Parallelität eingeführt werden kann. Hierbei werden wir auf einige "Dos and Don‘ts" stoßen und daraus "Best Practices" ableiten.

Vorkenntnisse
* Die Zuhörer sollten gängige Parallelisierungskonzepte kennen.
* Es ist von Vorteil aber nicht notwendig, wenn man mit der Java-Syntax und den Java-Konzepten vertraut ist.

Lernziele
Die Zuhörer kennen nach dem Vortrag einige typische Szenarien, die Parallelisierungspotential aufweisen. Sie können einschätzen, in welchen Fällen sich eine Parallelisierung lohnt und verstehen, wie durch einfache Refaktorierungen die Laufzeit und die Reaktivität einer Anwendung verbessert werden kann.


// Jörg Hettel Jörg Hettel

war als Berater bei nationalen und internationalen Unternehmen tätig. Er begleitete zahlreiche Firmen bei der Einführung von objektorientierten Technologien und übernahm als Software-Architekt Projektverantwortung. Seit 2003 ist er Professor an der Hochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken.