Softwarekonferenz für parallele
und hochperformante Programmierung
Heidelberg, Print Media Academy, 19.–22. Februar 2019

// Task- und Datenparallelität mit Rust

Rust ist eine neue Programmiersprache mit Fokus auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Parallelität. Rust erlaubt dieselbe Kontrolle wie Low-level-Sprachen wie C, bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, Abstraktionen von High-level-Sprachen zu benutzen. Hohe Leistungsfähigkeit und Sicherheit wird erreicht, indem viele Aufgaben bereits zur Compilerzeit ausgeführt werden.

In Anknüpfung an den letztjährigen Vortrag, bei dem der Fokus auf der Einführung von Rust und die Erkennung von Wettlaufsituationen lag, sollen in diesem Jahr Rust-basierte Frameworks vorgestellt werden, welche die Entwicklung von task-/datenparallelen Anwendungen vereinfachen.

Darüber hinaus werden neue Weiterentwicklungen von Rust analysiert und ihre Bedeutung bei der Entwicklung nebenläufiger Anwendungen erläutert.

Vorkenntnisse
* Grundwissen in der parallelen Programmierung sowie in C/C++ wird vorausgesetzt.

Lernziele
Die Ziele des Vortrags sind es, Rust als neue Programmiersprache kennenzulernen und ihre Vor- und Nachteile im Vergleich zu dem häufig in dem Bereich der systemnahen Entwicklung eingesetzten C/C++ zu verstehen.


// Stefan Lankes Stefan Lankes

arbeitet als akademischer Oberrat am Institute of Automation of Complex Power Systems der RWTH Aachen University. Dr. Lankes forscht seit ca. 20 Jahren im Bereich der systemnahen Software für Hochleistungsrechner und echtzeitfähige Systeme. Unter anderem ist er Initiator des Open-Source-Projekts HermitCore.


// Jens Breitbart Jens Breitbart

arbeitet als Softwarearchitekt im Bereich der Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge. Dr. Breitbart forschte fast zehn Jahre im Bereich des High Performance Computing und war bis Oktober vergangenen Jahres als Mitarbeiter am Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation der TU München beschäftigt. Privat arbeitet er in verschiedenen Softwareprojekten mit, u.a. HermitCore.